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| Heilwirkung:
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Der Bärlauch - auch wilder
Knoblauch oder Ziegenlauch, Hexenzwiebel und Waldknofel genannt,
besitzt vielfältige Heilwirkungen bei Darmproblemen oder Herz-u. Kreislauferkrankungen.
Die Zwiebel und Blätter enthalten Glutathion
und Cystein
und haben starke antioxidative Eigenschaften. Die Pflanze hat
eine antibiotische und eine antimykotische Wirkung.
Der Bärlauch wirkt der
Arterienverkalkung entgegen, hält das Blut flüssig und senkt den Cholesterinspiegel und
hilft bei Bluthochdruck. |
Merkmale: |
| Das
Kraut ist eine 10 bis 50 cm hohe Zwiebelpflanze, mit
dreikantigem und runden Stängel. Sie hat meistens nur 2 längliche, jedoch grundständige
Blätter. Die Adern verlaufen hier parallel. Die Blüten sind sternförmig, weiß und
haben 6 schmale Blütenblätter. Den Blütenstand kann man als schirmartig bezeichnen. Der
Bärlauch blüht von April bis
Ende Juni. Dann vergilben die Blätter und er zieht ein. Das
wichtigste Erkennungsmerkmal ist sein stark knoblauchartiger Geruch beim Zerreiben
der Blätter, dass ihm vom giftigen Maiglöckchen
und der Herbstzeilose
unterscheidet. |
Vorkommen: |
In
feuchten Auwäldern, neben Bächen und Flüssen, in schattigen Laub-, und Mischwäldern.
Der Bärlauch liebt
schwefelhaltigen Boden. Auch im Garten kann der wilde Knoblauch angepflanzt werden, hier
jedoch am besten im Schatten, feucht und im tiefgründigen lockeren Boden.
Achtung: Maßnahmen gegen den Fuchsbandwurm:
Unter fließendem Wasser gründlich die Blätter reinigen und abspülen. Den Bärlauch
nicht roh verwenden sondern mindestens bei 80 Grad Celsius kurz abkochen. Die
Fuchsbandwurmeier werden dann zerstört. |
| Verwendung: |
| Der Bärlauch sollte am besten vor der Blüte
gesammelt werden. Die Blätter haben ein intensives Knoblaucharoma und können als Gewürz
verwendet werden. In Suppen und als Salatbeilagen ergeben sie pikante Geschmacksnoten. Im
Herbst kann auch die Knoblauchzwiebel ausgegraben werden und gelten als gesundes
vitaminreiches Wintergemüse. |
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