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Heilwirkung:
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Achtung: Blätter nur vor der Blüte verwenden oder kurz danach! Sollten die Blätter zu bitter schmecken, dann bitte
nicht mehr verwenden, da die Alkaloide und Saponine wie bei jedem Hahnenfußgewächs zu Magen- u.
Darmreizungen führen können. Die frischen jungen Blätter vom Scharbockskraut gelten
als völlig ungiftig und sind gesund.
Die Heilwirkung liegt vor allem an dem hohen Vitamin-C
Gehalt der Blätter. Der Name "Scharbockskraut" leitet sich ab von der
frühers gefürchteten Scorbutkrankheit (Vitamin-C-Mangelkrankheit). Seefahrer nahmen
Blätter dieser Pflanzen auf den langen Schiffsreisen mit und kehrten gesund wieder heim.
Im Volksmund hieß Skorbut "Scharbock", daher auch der Name Scharbockskraut. |
Merkmale: |
Die
Pflanze besitzt stärkereiche, 1 3 cm längliche
Wurzelknollen, deren Form an Feigwarzen erinnert. Das Kraut wurde deshalb im
Mittelalter von der Signaturenlehre auch als Mittel gegen Warzen eingesetzt. Der Saft aus
den Wurzelknollen brennt auf der Haut.
Die Blüten werden stark von Insekten besucht. Es gibt aber kaum eine Samenbildung. Die Vermehrung erfolgt
über sogenannte Brutknollen, die an den Achseln der unteren Blätter sitzen. Das Scharbockskraut zieht Ende Mai/Anfang
Juni ein. Was zurückbleibt sind die sogenannten Bulbillen, die oftmals vom Regen zu einem
Knäuel zusammengespült werden. Im Volksmund sprach man deshalb auch von "
Himmelsbrot, Himmelsgerste oder himmlischen Manna", weil man in Hungerszeiten
die vorgenannten Brutknöllchen sowie auch die Wurzeln zu Mehl vermahlen hat. |
Vorkommen: |
Der
bekannte Frühlingsblüher aber auch das unbeliebte Unkraut
erscheint im Frühjahr neben den Buschwindröschen wieder in den Laubwälder und
leuchtet mit seinen gelben Blüten auffällig schon von weitem. Auch in Gärten und
Parkanlagen an schattiger Stelle fühlen sich die Pflanzen wohl.
Das Kraut blüht von März bis Mai und ist immer
in großen Beständen anzutreffen. Die Blätter sind rundlich-herzförmig sowie
stark glänzend. Die Pflanzenstengel sind meist niederliegend und die Blüten einzeln lang
gestielt während die Blütenblätter glänzend und buttergelb leuchten. |
| Verwendung: |
Die
jungen Blätter des Wildkrautes können z. B. als Spinat
zubereitet werden oder als Beilage zu Salaten und in Kräuterquark. Fein gehackt schmecken
die jungen Blätter sehr würzig und manchmal etwas scharf. Man sollte jedoch nicht zu
viel auf einmal essen. Achtung:
Nur junge Blätter am besten vor der Blüte essen, sonst werden die Pflanzen zu bitter und
es kann zu Magen- u. Darmstörungen kommen.
Deshalb kauen Sie vorher ein Blatt und machen eine Geschmacksprobe!! |
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